Inszenierungen:
„Werbung Liebe Zuckerwatte“. Regie: Anna Maria Krassnigg. Uraufführung am 10.08.2017 beim Thalhof-Festival in Reichenau an der Rax. Wien-Premiere am 28.11.2017 im Metro-Kinokulturhaus.
„Nähe“. Regie: Ron Zimmering. Uraufführung am 14.12.2018 im Theater Osnabrück.
„Das Optimum“. Regie: Maria Sendlhofer. Eine Produktion des Theater KOSMOS Bregenz in Kooperation mit dem Schauspielhaus Wien. Uraufführung am 12.09.2019 im Theater Kosmos, am 31.10.2019 im Schauspielhaus Wien.

Pressestimmen zur Premiere von „Das Optimum“:

„Das Optimum“ im Bregenzer Theater Kosmos ist vieles – Zeitstück, kritisch, mit schwarzem Humor und Absurdem ausgestattet. Vor allem aber ist es eineinhalb Stunden Theater, die man sich gönnen sollte.
Veronika Fehle, Vorarlberger Nachrichten

Mario Wurmitzer denkt in seiner Satire „Das Optimum“ über die „schlaflose Gesellschaft“ und ihre Folgen nach. (…) Es ist eine Freude, ihnen im Parforceritt durch jene ideologischen Angebote zu folgen, denen wir in den letzten Jahren unaufhörlich ausgesetzt waren.“
– Ingrid Bertel, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

Mario Wurmitzers Vorlage nimmt nicht nur einen Leistungswahn ins Visier, sondern thematisiert zugleich gesellschaftliche und persönliche Erwartungen und Ansprüche, eine zunehmende Radikalisierung, das Zerfallen von Strukturen und eine gewisse Angst vor der Zukunft.
– Brigitte Kompatscher, Neue Vorarlberger Tageszeitung

Pressestimmen zur Premiere von „Nähe“:

Das hat Biss, und das hat Sensibilität. Das hat Brüche zwischen Ernst und Komödiantik. Schnoddrigkeiten, bei denen Lachen aufbrandet, stehen neben Härten wie „Manchmal erliegt man!“. Ohnmacht allerorten. Der tiefste aller Schrecken: Sich selbst ausgeliefert zu sein. (…) Besonders bewegend sind die Monologe. (…) Der ergreifendste, der traurigste und zugleich schönste Schluss, der seit vielen Jahren auf dieser Bühne zu sehen war.
Harff-Peter Schönherr, taz

Das Theater Osnabrück überzeugt mit „Nähe“ von Mario Wurmitzer. (…) Inhaltlich liefert der 26-Jährige eine erfreulich kohärente und in ein durchaus überzeugend optimistisches Ende mündende Erzählung. Es wäre weder überraschend noch unverdient, wenn seine Arbeiten bald an einem größeren Haus inszeniert würden.
– Alexander Menden, Süddeutsche Zeitung

So erweist sich „Nähe“ als ein ganz fein Komik und Tragik ausbalancierendes Drama der Vorurteile, unreflektierten Hoffnungen und schlecht verheilten Wunden in sozial unterkühlten Lebensräumen.
– Jens Fischer, Theater der Zeit

„Nähe“ trifft den Nerv unserer Zeit. Das Stück zeigt, was auf der Strecke bleibt, wenn Menschen nur noch als erbitterte Einzelkämpfer durch ihr Leben hetzen. (…) Ron Zimmering hat mit Verstand, Humor und kraftvollem Zugriff ein eher leises Stück ins Bühnenleben gehoben – nachspielen lohnt sich.
Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung

Pressestimmen zur Premiere von „Werbung Liebe Zuckerwatte“:

Der junge Autor Mario Wurmitzer ist eine echte Entdeckung. (…) Wurmitzer beweist großes Sprachgefühl, er hat Esprit.
– Norbert Mayer, Die Presse

Konzentrieren wir uns bitte auf mich, wo ich doch wichtig bin.“ Sätze wie dieser, die wir nur zu gerne aussprechen würden: Mario Wurmitzer, Jahrgang 1992, sammelt sie und bestückt mit ihnen heiter hysterische Theaterstücke. (…) Das erinnert bisweilen an das poetisch Befremdliche von Fassbinder-Filmen und überrascht immer wieder mit Humor. (…) So gelingt Wurmitzer ein schräger Post-Meta-Horváth mit Gaga-Charme.
– Martin Pesl, nachtkritik.de

Wurmitzers Text ist so absurd, dass er an Realitätsbezug schon kaum mehr zu übertreffen ist.
– Michaela Preiner, European Cultural News

Ein kritisches Stück von Mario Wurmitzer, das mit scharfen Pointen zum Nachdenken anregt.
– ORF

Mario Wurmitzer schreibt akkurate Dialoge, deren Spuren, kaum gesprochen, schon wieder verwischt sind, die aber in ihrer Unverschämtheit und Ungeschöntheit vital und zeitgenössisch sind. Nichts ist überkandidelt, aber auch nichts zu wenig.
– Margarete Affenzeller, Der Standard

Absurdistan im Prater, Absurdes in den Herzen und Hirnen – sehr kritisch, sehr lustig.
– Thomas Jorda, Niederösterreichische Nachrichten